Die Rheinfähre zwischen Leverkusen-Hitdorf und dem Kölner Stadtteil Langel steht erneut still. Die „St. Michael“ kann wegen des niedrigen Wasserstands im Rhein seit Sonntag, 1. November 2026, nicht mehr eingesetzt werden. Das teilte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen mit.
Damit ist die Verbindung nur wenige Tage nach ihrer Wiederaufnahme wieder unterbrochen. Zuvor hatte die Fähre fast zwei Monate pausiert. Nach der Rückkehr auf den Rhein war zunächst vorgesehen, vom Ferienfahrplan auf den regulären Fahrplan umzusteigen. Diese Umstellung ist nach Angaben aus dem Leverkusener Rathaus vorerst nicht möglich.
Verbindung über den Rhein bleibt unterbrochen
Grund für die erneute Betriebspause ist ein weiteres Absinken des Rheinpegels. Nach Angaben der Stadt reicht der Wasserstand nicht aus, um den Fährbetrieb über das vergangene Wochenende hinaus fortzusetzen. Die „St. Michael“ verbindet den Leverkusener Stadtteil Hitdorf mit Langel auf der gegenüberliegenden Rheinseite und wird von Fahrgästen ebenso wie vom örtlichen Verkehr genutzt.
Für die Verbindung ist es in diesem Jahr bereits mehrfach zu Ausfällen wegen Niedrigwassers gekommen. Auch die jüngste Unterbrechung folgt damit auf eine längere Phase, in der die Fähre nicht verkehren konnte. Erst vor wenigen Tagen hatte die Stadt Leverkusen wieder grünes Licht für den Betrieb gegeben.
- Verbindung: Hitdorf in Leverkusen und Köln-Langel
- Fährschiff: „St. Michael“
- Grund für den Stillstand: Niedrigwasser im Rhein
- Wiederaufnahme: Ein Termin steht derzeit nicht fest
Wann die Fähre wieder zwischen den beiden Anlegestellen verkehren kann, ist derzeit offen. Die erneute Pause betrifft damit auch die geplante Rückkehr zum normalen Fahrplan, die nach dem Ende des Ferienfahrplans in der kommenden Woche vorgesehen war.
Die Stadt Leverkusen hatte die Verbindung erst nach der fast zweimonatigen Pause wieder freigegeben. Nun muss der Betrieb wegen der Wasserverhältnisse erneut ruhen. Eine Änderung der Lage und damit eine Rückkehr der „St. Michael“ ist an den Rheinpegel gebunden.