Leverkusen und elf weitere internationale Städte wollen ihre Zusammenarbeit zur Stärkung der Demokratie ausbauen. Dazu haben die Kommunen im Netzwerk „StadtRäume / UrbanSpaces“ eine gemeinsame „Leverkusener Erklärung“ erarbeitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten und demokratische Werte vermitteln können.
Erinnerung und Austausch als Schwerpunkte
Die beteiligten Städte wollen sich nach Angaben von Radio Leverkusen über ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Die Kommunen wollen zugleich jungen Menschen vermitteln, welche Bedeutung demokratische Strukturen und Beteiligung haben.
Zum geplanten Arbeitsprogramm gehören gemeinsame Bildungsangebote. Außerdem ist eine Ausstellung zur europäischen Geschichte vorgesehen. Die Erklärung soll damit nicht bei einer politischen Absichtserklärung bleiben, sondern konkrete Formen des Austauschs zwischen den beteiligten Städten ermöglichen.
- Zwölf Städte gehören dem Netzwerk „StadtRäume / UrbanSpaces“ an.
- Vorgesehen sind gemeinsame Bildungsangebote und eine Ausstellung zur europäischen Geschichte.
- Weitere Städte, Organisationen und Privatpersonen können sich dem Netzwerk anschließen.
Partner aus mehreren Ländern
Zu den Mitgliedern zählen neben Leverkusen unter anderem die Partnerstädte Oulu, Delphi und Nikopol. Die genannten Kommunen stehen damit beispielhaft für die internationale Ausrichtung des Netzwerks. Der Austausch soll sich auf die Geschichte der beteiligten Orte ebenso beziehen wie auf die Frage, wie Demokratie an jüngere Generationen weitergegeben werden kann.
Die „Leverkusener Erklärung“ bildet den gemeinsamen Rahmen für diese Vorhaben. Nach Angaben des Senders bleibt das Netzwerk offen für weitere Beteiligte. Anschließen können sich demnach zusätzliche Städte, Organisationen und auch Privatpersonen. Damit soll die Zusammenarbeit über den Kreis der bisher zwölf beteiligten Städte hinaus erweitert werden.