In Köln ist die Halloween-Nacht von Randale und Angriffen auf Einsatzkräfte geprägt gewesen. Nach Angaben der Polizei Köln zogen Gruppen durch die Stadt, setzten Müllcontainer in Brand und beschädigten Gebäude. Dabei wurden auch Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr angegriffen.
Pyrotechnik und Glasflaschen geworfen
Die Angriffe richteten sich den Angaben zufolge unter anderem gegen Einsatz- und Rettungskräfte. Auf sie wurden Pyrotechnik und Glasflaschen geworfen. Feuerwehrleute gerieten demnach auch während Löscharbeiten unter Beschuss. Die Polizei berichtete von zahlreichen Einsätzen in der Nacht zum Sonntag.
In der Kölner Innenstadt schlugen Randalierer Scheiben ein. Außerdem wurden Müllcontainer angezündet. Mehrere Menschen kamen im Zusammenhang mit den Geschehnissen in Gewahrsam. Zu den einzelnen Vorwürfen und dem weiteren Vorgehen gegen die Betroffenen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
23 verletzte Polizisten
Nach vorläufiger Bilanz wurden 23 Polizistinnen und Polizisten verletzt. Die Verletztenzahl bezieht sich auf die Einsatzlage in Köln. Die Polizei war in der Nacht an mehreren Orten gefordert, um Brände zu bekämpfen, Schäden aufzunehmen und weitere Angriffe auf Einsatzkräfte zu verhindern.
- Müllcontainer wurden in Brand gesetzt.
- Einsatzkräfte wurden mit Pyrotechnik und Glasflaschen beworfen.
- 23 Polizeibeamte erlitten Verletzungen.
- Mehrere Menschen kamen in Gewahrsam.
Die Ereignisse waren Teil einer landesweit angespannten Halloween-Nacht. Auch aus anderen Städten in Nordrhein-Westfalen wurden Angriffe auf Einsatzkräfte und Brände gemeldet. In Köln lag der Schwerpunkt der von der Polizei beschriebenen Vorfälle auf den Ausschreitungen im Stadtgebiet, den Sachbeschädigungen und den Angriffen während der Löscharbeiten.
Ermittlungen zu den Vorfällen
Die Polizei ermittelt zu den Sachbeschädigungen, den Bränden und den Angriffen auf Einsatzkräfte. Dabei geht es auch um die Personen, die Pyrotechnik und Glasflaschen gezielt in Richtung der Einsatzkräfte geworfen haben. Die weiteren Verfahren richten sich nach den jeweils festgestellten Tatvorwürfen.