Für das Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 am Samstag, 24. Oktober, 15.30 Uhr, hat die Polizei in Köln umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Die Begegnung im RheinEnergieSTADION wird als Risikospiel eingestuft; deshalb sind neben uniformierten Kräften auch zivile Polizisten und Kräfte verschiedener Einheiten im Einsatz, um Zusammenstöße rivalisierender Fangruppen zu verhindern.
Konkrete Maßnahmen und präventive Schritte
Nach Angaben der Polizei wurden bereits im Vorfeld Maßnahmen gegen einzelne Anhänger beider Lager verhängt. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern und gleichzeitig ein ungestörtes Stadionerlebnis für friedliche Zuschauer zu ermöglichen. Konkret wurden folgende Schritte genannt:
- Sichtbare Präsenz von Polizeikräften rund um das Stadion
- Zivile Einsatzkräfte an bekannten Treffpunkten in der Stadt
- Präventive Aufenthaltsbeschränkungen und Gespräche mit Fans
Konkrete Zahlen zu den bereits ergriffenen Maßnahmen nannte die Polizei wie folgt:
| Maßnahme | Anzahl |
|---|---|
| Anhänger des 1. FC Köln, denen bestimmte Bereiche verboten wurden | 10 |
| Schalke-Fans mit Aufenthaltsbeschränkungen | 6 |
| Kölner Fans, die zu einem Gespräch mit der Polizei geladen wurden | 55 |
Hinweise zur Anreise und zum Ablauf
Die Polizei weist darauf hin, dass es rund um das RheinEnergieSTADION zeitweise voller werden kann und empfiehlt daher, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ziel der Maßnahmen ist es nach eigenen Angaben, die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten und gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern. Unterstützend dazu sollen taktische Einsätze und Präsenzmaßnahmen verhindern, dass rivalisierende Gruppen aufeinandertreffen.
Bei früheren Spielen, zuletzt beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach Anfang Oktober, hatten Polizeikräfte bereits eingreifen müssen. Vor diesem Hintergrund betonten die Einsatzkräfte in den Angaben, man werde auch diesmal genau hinschauen und bei Straftaten einschreiten.
Reisende sollten sich auf vermehrte Polizeipräsenz und mögliche Kontrollen einstellen. Die Polizei kündigte an, hart gegen Straftaten durchzugreifen, zugleich sollen friedliche Zuschauer das Spiel „in Sicherheit genießen können“. Verkehrliche Einschränkungen rund um das Stadion sind nicht ausgeschlossen; die Polizei rät, rechtzeitig anzureisen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.