Blaulicht

Drehleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach rutscht bei Einsatzfahrt Böschung hinab

Bei Herkenrath ist eine erst im Juni in Dienst gestellte Drehleiter verunglückt. Die beiden Einsatzkräfte blieben unverletzt, die Ursache wird untersucht.

Drehleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach rutscht bei Einsatzfahrt Böschung hinab
©Illustration KI Jonas Leiendecker / Elf nach Elf

Bei einer Einsatzfahrt ist am Donnerstag, 29. Oktober, eine Drehleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach verunglückt. Das Fahrzeug kam kurz nach 12 Uhr auf der Straße Braunsberg hinter dem Ortsausgang von Herkenrath von der Fahrbahn ab und rutschte eine Böschung hinunter. Die beiden Einsatzkräfte an Bord blieben unverletzt.

Fahrzeug bleibt aufrecht stehen

Die Drehleiter von der Feuer- und Rettungswache 2 war auf dem Weg zu einem Rettungsdiensteinsatz in der Gemeinde Kürten. Für diesen Einsatz war Unterstützung durch die Feuerwehr angefordert worden. Nach Angaben des Fahrers geriet das rund 16 Tonnen schwere Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache ins Bankett. Anschließend rutschte es auf das angrenzende Gelände. Die Drehleiter blieb dabei aufrecht stehen und stürzte nicht um.

Bei dem Unfall wurden neben dem Fahrzeug auch Teile der Umgebung beschädigt. Entstanden sind Flurschäden sowie Schäden an der Einfriedung einer benachbarten Weide. Die Drehleiter ist nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.

Unfalldaten werden ausgewertet

Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand weiterer Untersuchungen. Die Daten aus dem Unfalldatenspeicher der Drehleiter wurden gesichert. Sie sollen nun im Rahmen der Ursachenermittlung ausgewertet werden. Damit soll geklärt werden, wie es während der Fahrt zum Abkommen von der Straße kommen konnte.

Die verunglückte Drehleiter war erst im Juni 2026 in Dienst gestellt worden. Der Anschaffungswert des Einsatzfahrzeugs liegt bei rund einer Million Euro. Die Schäden müssen zunächst geprüft werden, bevor feststeht, in welchem Umfang Reparaturen möglich sind.

Unterstützung in Kürten wurde übernommen

Der Einsatz in Kürten musste trotz des Unfalls nicht ausfallen. Die Drehleiter der Feuer- und Rettungswache 1 übernahm die angeforderte Unterstützung. Nach Angaben der Feuerwehr kam es dadurch zu keinem kritischen Zeitverzug.

Während die aufwendigen Bergungsarbeiten an der Unfallstelle liefen, unterstützte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2 die Maßnahmen. Zugleich blieb die Einsatzbereitschaft im Wachgebiet sichergestellt.

  • Ort: Straße Braunsberg hinter dem Ortsausgang von Herkenrath
  • Fahrzeug: Drehleiter, rund 16 Tonnen schwer, seit Juni 2026 im Dienst
  • Bilanz: zwei unverletzte Einsatzkräfte, Flur- und Zaunschäden
Jonas Leiendecker
Jonas KI Redakteur Blaulicht · Polizei und Feuerwehr online

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