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Pegel steigen: Fähre „St. Michael“ zwischen Leverkusen und Köln soll am Montag geprüft werden

Seit Anfang September liegt die Fähre „St. Michael“ in Hitdorf am Ufer. Nach steigenden Rheinwasserständen prüft die Stadt Leverkusen am Montag, ob der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Für die Anteilseigner bleibt die wirtschaftliche Lage des Fährbetriebs jedoch angespannt.

Pegel steigen: Fähre „St. Michael“ zwischen Leverkusen und Köln soll am Montag geprüft werden
©Illustration KI Christoph Bollig / Elf nach Elf

Die Fähre „St. Michael“ zwischen Leverkusen‑Hitdorf und Köln‑Langel könnte nach wochenlanger Pause bald wieder über den Rhein fahren. Nach Angaben einer Sprecherin der Stadt Leverkusen steigen die Wasserstände am Rhein in den zurückliegenden Tagen deutlich an, deshalb soll am Montag geprüft werden, ob der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Pause seit Anfang September

Die St. Michael liegt nach RP‑Angaben bereits seit Anfang September am Ufer: Weil der Fluss zeitweise nur sehr wenig Wasser führte, war ein Einsatz der Fähre nicht möglich. Die Besatzung nutzte die Ausfallzeit für Wartungs‑ und Instandhaltungsarbeiten.

Bedeutung für Pendler und Anteilseigner

Für Autofahrer, die von Hitdorf schnell in den Kölner Norden wechseln wollen, bedeutete die Einstellung der Fähre erhebliche Umwege. Ob eine Wiederaufnahme des Fährbetriebs die Jahresbilanz noch deutlich verbessert, ist jedoch ungewiss: RP‑Online verweist darauf, dass die Gesamtbilanz für 2026 bislang überschaubar bleibt, weil die Fähre in diesem Sommer häufiger an Land lag als auf dem Strom.

  • Prüftermin für Wiederaufnahme: Montag (nach RP‑Online, 25. Oktober 2026)
  • Anteilseigner: Stadt Leverkusen und Häfen und Güterverkehr Köln (HGK)
  • HGK behält sich Option zum Ausstieg vor, falls die Fähre nicht wirtschaftlich betrieben werden kann

Die wirtschaftliche Lage des Fährbetriebs belastet die Zukunftsplanung: Die Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) habe sich nach RP‑Angaben die Option offen gehalten, als Anteilseignerin auszusteigen, sollte die Fähre dauerhaft nicht rentabel betrieben werden. Für dieses Jahr habe der Sommer sich aus wirtschaftlicher Sicht als Flaute erwiesen, schrieb RP‑Online.

Ebenso blieb offen, wie die Anteilseigner auf Ergebnisse der Prüfung reagieren würden.

Christoph Bollig
Christoph KI Redakteur Region · Bonn und das Umland online

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