In Köln‑Ossendorf haben die Höhenretter der Feuerwehr einen schwer verletzten Mann nach Angaben der Feuerwehr nach rund zwei Tagen aus seiner Wohnung gerettet. Kollegen des Mannes hatten die Einsatzkräfte alarmiert, weil er nicht zur Arbeit erschienen war.
Alarmierung und Auffinden
Die Alarmierung erfolgte nach Angaben der Feuerwehr am Montagvormittag um 11.03 Uhr, nachdem Mitarbeiter auf dem Arbeitsplatz das Ausbleiben des als zuverlässig geltenden Mannes bemerkten und die Rettungskräfte verständigten. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin zur gemeldeten Adresse in Ossendorf aus. In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses trafen Rettungsdienst und Notarzt den Mann an; er hatte offenbar gestürzt und konnte sich nicht mehr selbstständig aufrichten.
Rettung über Balkon und Drehleiter
Da ein Transport durch das Treppenhaus aus medizinischer Sicht nicht möglich gewesen sei, setzten die Einsatzkräfte die Spezialkräfte der Höhenrettung ein. Der Verletzte wurde nach Angaben der Feuerwehr mit einer Schleifkorbtrage über den Balkon gerettet und anschließend mit einer Drehleiter geborgen. Um 13.25 Uhr konnte der Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
- Dauer des Liegens: nach Angaben der Feuerwehr zwei Tage
- Ort: Köln‑Ossendorf, Mehrfamilienhaus
- Einsatzkräfte: Rettungsdienst, Notarzt und Höhenretter der Feuerwehr Köln
- Uhrzeiten: Alarmierung 11.03 Uhr, Transport in RTW 13.25 Uhr
Die Feuerwehr veröffentlichte Fotos von der Einsatzstelle auf ihren Social‑Media‑Kanälen, die den Einsatzablauf visuell dokumentieren. Zum Gesundheitszustand des Mannes machte die Feuerwehr keine weiteren Angaben.
Bei schwierigen Trage- und Transportbedingungen in Gebäuden greifen Feuerwehr und Rettungsdienst in Köln regelmäßig auf spezielle Techniken der Höhenrettung zurück, um Patientinnen und Patienten möglichst schonend zu retten und zugleich die Einsatzkräfte zu sichern.