Wenn am 11. November in Köln die neue Karnevalssession beginnt, gehört die Musik von Kasalla für viele Besucher zum Programm. Lieder wie „Pirate“ sind eng mit den jecken Tagen verbunden. Die Band selbst legt jedoch Wert darauf, nicht ausschließlich als Karnevalsband bezeichnet zu werden. Die fünf Musiker verstehen Kasalla als Kölner Rockband beziehungsweise als Kölschrockband.
Karneval als Teil der Bandgeschichte
Die Verbindung zum Fastelovend stellen die Musiker dabei nicht infrage. Sie betonen vielmehr, dass der Karneval zu ihrer musikalischen Entwicklung gehört. Zugleich soll die Band nicht auf eine einzelne Jahreszeit oder einige bekannte Lieder beschränkt werden. Nach eigener Einschätzung hätte Kasalla ohne den Karneval möglicherweise nicht den Weg genommen, den die Gruppe in den vergangenen 15 Jahren gegangen ist.
„Der Karneval ist ja auch Teil unserer DNA und dafür schämen wir uns auch nicht. Das gehört dazu. Das macht auch eine Menge Spaß.“
Mit dieser Einordnung verbindet Kasalla nach eigener Darstellung keine Abgrenzung vom Kölner Karneval. Die Band möchte vielmehr deutlich machen, dass ihre Musik auch außerhalb der Session stattfindet und unterschiedliche Facetten hat. Das gelte ebenso für die Auftritte, die nicht allein aus den bekannten Karnevalstiteln bestehen.
Ein Etikett aus der Anfangszeit
Managerin Kim Gerstenberg erinnerte sich an die Reaktionen aus der Gründungszeit der Band. Nachdem sie zuvor mit internationalen Künstlern wie Britney Spears, Robbie Williams und Shakira gearbeitet hatte, sei ihr Wechsel zu Kasalla mit dem Hinweis kommentiert worden, sie arbeite nun für eine Karnevalsband. Ihre Antwort sei bereits damals eindeutig gewesen:
„Nein, das ist keine Karnevalsband. Das ist eine kölsche Band.“
Auch die Musiker selbst hätten solche Reaktionen erlebt. Einige von ihnen waren zuvor im nationalen Pop- und Rockbereich aktiv. Als Kasalla startete, sei ihnen von anderer Seite sogar davon abgeraten worden, das Projekt zu beginnen. Die Band blieb dennoch bei ihrem Ansatz und entwickelte daraus ihren eigenen Platz zwischen kölscher Sprache, Rockmusik und Karneval.
Wunsch an das Publikum
Für die Tage rund um den Sessionsauftakt formuliert Kasalla deshalb eine Bitte an diejenigen, die die Gruppe vor allem mit „Pirate“ und Karneval verbinden: Sie sollten sich eine vollständige Show ansehen. Die Band verweist damit auf ihr gesamtes Repertoire und auf den Anspruch, nicht nur als musikalische Begleitung für die Session wahrgenommen zu werden.
- Sessionsauftakt: Am 11. November ist Kasalla erneut Teil des musikalischen Umfelds des Kölner Karnevals.
- Selbstverständnis: Die Gruppe bezeichnet sich als Kölner Rock- beziehungsweise Kölschrockband.
- Verbindung zum Fastelovend: Der Karneval bleibt nach Aussage der Band ein wichtiger Bestandteil ihrer musikalischen Identität.