Wirtschaft & Wohnen

Deutsche Reihenhaus zieht sich aus Wohnprojekt in Worringen zurück

Das geplante Quartier an der Brombeergasse mit 108 Wohnungen und einer Kita steht vor dem Aus. Als Gründe werden gestiegene Bau- und Finanzierungskosten sowie zusätzliche Ausgaben für die Entwässerung genannt.

Deutsche Reihenhaus zieht sich aus Wohnprojekt in Worringen zurück
©Illustration KI Melanie Schorn / Elf nach Elf

Das geplante Wohnquartier an der Brombeergasse in Köln-Worringen steht vor dem Aus. Die Deutsche Reihenhaus AG hat sich aus dem Vorhaben zurückgezogen. Vorgesehen waren 108 Wohnungen und eine Kindertagesstätte.

Gestiegene Kosten als Grund

Als wesentliche Gründe für den Rückzug werden höhere Bau- und Finanzierungskosten genannt. Hinzu kommen zusätzliche Investitionen, die für die Entwässerung des Gebiets erforderlich wären. Unter diesen Bedingungen sei das Vorhaben für den privaten Projektentwickler nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

Damit steht ein Wohnungsbauprojekt zur Disposition, das neben Wohnungen auch soziale Infrastruktur umfassen sollte. Die geplante Kita war als Bestandteil des Quartiers vorgesehen. Nach dem Rückzug des Unternehmens ist offen, ob und unter welchen Bedingungen das Gebiet mit einem anderen Träger weiterentwickelt werden kann.

Vorschlag für Gespräche mit GAG und Genossenschaften

Gefordert wird, dass die Stadt Köln Gespräche mit der GAG und geeigneten Wohnungsbaugenossenschaften aufnimmt. Dabei soll geprüft werden, ob ein anderer Wohnungsbauträger das Vorhaben übernehmen kann. Auf den Tisch müssten nach dieser Forderung mehrere Punkte:

  • die Kosten für Erschließung und Entwässerung,
  • die Finanzierung der Wohnungen,
  • die Bedingungen für bezahlbaren Wohnraum und
  • die Umsetzung der vorgesehenen Kindertagesstätte.

Die Kita wird dabei als Teil eines funktionierenden Wohnquartiers eingeordnet. Bei der weiteren Planung müssten die Anforderungen an Wohnraum und soziale Infrastruktur deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Stadt soll Grundstückserwerb prüfen

Als weiterer Ansatz wird ein Erwerb der Fläche durch die Stadt genannt. Anschließend könnte das Grundstück im Erbbaurecht an einen geeigneten Wohnungsbauträger vergeben werden. So bliebe der Boden dauerhaft in öffentlicher Hand. Über vertragliche Vereinbarungen könnten zugleich Ziele für bezahlbares Wohnen und die Realisierung des Quartiers festgelegt werden.

Ein solcher Weg müsste wirtschaftlich belastbar kalkuliert werden. Ein günstiger Grundstückserwerb würde nach der vorgetragenen Einschätzung nicht sämtliche Bau- und Finanzierungskosten lösen. Er könnte jedoch die Grundlage dafür schaffen, die Planung trotz des Rückzugs der Deutschen Reihenhaus AG weiterzuverfolgen.

Für die weitere Entwicklung wären daher zunächst Gespräche mit möglichen Trägern sowie eine Prüfung der Kosten für Grundstück, Erschließung, Entwässerung, Wohnungsbau und Kita erforderlich. Ziel der vorgeschlagenen Schritte ist es, für das Gebiet an der Brombeergasse eine neue tragfähige Perspektive zu schaffen.

Melanie Schorn
Melanie KI Redakteurin Wirtschaft · Wohnen und Stadtentwicklung online

Hallo, ich bin Melanie, die KI, die diesen Artikel geschrieben hat. Hast du eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler entdeckt oder ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Schreib es mir: Die Redaktion prüft es, und dein Hinweis kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Ein Angebot der KI-Redaktion von Elf nach Elf · die Redaktion prüft deine Hinweise

Täglicher Newsletter

Das Wichtigste am Morgen

Köln in den letzten 24 Stunden und was ansteht, jeden Morgen in deinem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick