Die Polarregionen werden ab Ende November auch in Köln zum Ausstellungsthema. Die immersive Schau „Polarwelten“ soll nach ihrer Premiere in München in einer zweiten Ausführung in der Stadt gezeigt werden. Das teilte der Veranstalter im Zusammenhang mit der Eröffnung in München mit.
Forschungscamp und Themenwelten
Im Zentrum der Ausstellung steht ein nachgebautes Forschungscamp. Hinzu kommen Informationen über die Inuit sowie Nachbildungen von Eisbären und Pinguinen. Der Rundgang ist in mehrere Themenbereiche gegliedert und soll die Unterschiede zwischen Arktis und Antarktis vermitteln. Dabei geht es auch um die Bedingungen, unter denen Menschen, Tiere und Pflanzen in den Polarregionen leben.
Den größten Raum nimmt eine etwa 25 Minuten lange Inszenierung ein. Dort werden großformatige Projektionen mit Naturgeräuschen verbunden. Besucherinnen und Besucher sollen unter anderem Eisberge, Polarlichter und die Mitternachtssonne sehen können. Auch die Unterwasserwelt wird einbezogen: In den Bildwelten tauchen Wale durch das offene Meer.
„Mit „Polarwelten“ wollen wir Wissenschaft emotional erlebbar machen und zeigen, wie eng die Polarregionen mit unserem Leben und unserer Zukunft verbunden sind“, sagte Produzent Oliver Forster.
Premiere in München
Ihre Weltpremiere erlebt die Ausstellung am Freitag, 30. Oktober, in München. Dort ist sie im Pineapple Cube zu sehen und soll mindestens bis Ende Februar geöffnet bleiben. Für die Münchner Präsentation kündigt der Veranstalter einen Rundgang an, der wissenschaftliche Informationen mit einer begehbaren, audiovisuellen Inszenierung verbindet.
Zum Konzept gehören nach Angaben des Veranstalters mehrere Elemente:
- ein immersiver Erlebnisraum mit Projektionen und authentischen Naturklängen,
- ein nachgebautes Forschungscamp,
- Informationen zu den Inuit und zu den Lebensbedingungen in den Polarregionen,
- Nachbildungen von Eisbären und Pinguinen sowie Darstellungen von Eisbergen, Polarlichtern und Walen.
Für Köln ist zunächst lediglich der Zeitraum ab Ende November angekündigt. Die Kölner Präsentation soll als zweites Set der Ausstellung eingerichtet werden. Nach München und Köln sind weitere Städte vorgesehen. „Polarwelten“ verbindet damit eine naturkundliche Ausstellung mit einer technisch aufwendigen Projektion, die den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck von Arktis und Antarktis vermitteln soll, ohne dass sie dafür in die Polarregionen reisen müssen.