Für den geplanten Forschungs-Campus CEIN in Erftstadt ist eine Förderung von rund 133 Millionen Euro vorgesehen. NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes soll der TH Köln am Montag, 2. November, einen entsprechenden Förderbescheid überreichen. Das Zentrum soll am Bahnhof Liblar entstehen und Teil einer neuen Campuslandschaft werden.
Forschung für Klima- und Strukturwandel
CEIN steht für „Center for Innovation with Nature“. In dem Zentrum sollen Lösungen entwickelt werden, die den Umgang mit dem Klimawandel und dem Strukturwandel unterstützen. Nach den vorliegenden Plänen sollen die Forschungsergebnisse zugleich möglichst schnell in die Praxis umgesetzt werden können. Das Vorhaben ist als Projekt für das Rheinische Revier vorgesehen.
Die Finanzierung soll überwiegend aus Mitteln des Bundes zur Strukturstärkung des Rheinischen Reviers erfolgen. Den Angaben zufolge übernimmt der Bund 90 Prozent der Kosten. Die verbleibenden 10 Prozent trägt das Land Nordrhein-Westfalen.
Campus soll für die Öffentlichkeit offenstehen
Das geplante Zentrum soll nicht ausschließlich der Forschung und Entwicklung dienen. Vorgesehen sind auch Angebote für die Öffentlichkeit, darunter Veranstaltungen und Ausstellungen. Damit soll CEIN als Bestandteil der Campuslandschaft in Erftstadt auch außerhalb des wissenschaftlichen Betriebs zugänglich sein.
Rund um das Forschungszentrum ist außerdem ein etwa sechs Hektar großer Innovationspark geplant. Dort sollen sich junge Unternehmen und Betriebe ansiedeln können. Das Konzept verbindet damit wissenschaftliche Arbeit mit Flächen für die wirtschaftliche Nutzung und Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen.
Projekt am Bahnhof Liblar
Der Standort am Bahnhof Liblar soll das Zentrum in die geplante Campuslandschaft einbinden. Mit dem Förderbescheid rückt die Umsetzung des Projekts einen weiteren Schritt näher. Die TH Köln ist als Empfängerin der Fördermittel für das Vorhaben vorgesehen.
- Fördersumme: rund 133 Millionen Euro
- Standort: Bahnhof Liblar in Erftstadt
- Geplante Ergänzung: Innovationspark auf etwa sechs Hektar