Die Kölner Prinzen‑Garde hat ein neues Partyformat angekündigt: Unter dem Titel „GardeRausch“ will das Traditionskorps am 22. Januar 2027 in der Veranstaltungshalle Halle Tor 2 Premiere feiern. Bei einer Pressevorstellung nannte die Gesellschaft mehrere große Namen der kölschen Musikszene sowie Details zum Konzept und zu einem weiteren Vorhaben im kommenden Jahr.
Programm und Konzept
Die Veranstalter kündigen ein Programm an, das live gespielte kölsche Musik mit Party‑ und Discoelementen verbindet. Auf der Bühne sollen unter anderem folgende Gruppen auftreten:
- Kasalla
- Klüngelköpp
- Bläck Fööss
- Brings
- Eldorado
- Paveier
- Cat Ballou
- Höhner
- Querbeat
- JenX und Jürgen Bender (zwischen den Liveacts)
Laut Schriftführer Marcus Gottschalk verbindet das Format klassische kölsche Liveauftritte mit einer aufwendigen Lichtshow, einem speziellen Bühnenkonzept sowie Effekten, um ein „Gesamterlebnis aus Raum, Licht, Effekten, Musik und Begegnung“ zu schaffen. Die Prinzen‑Garde will damit sowohl ältere als auch jüngere Publikumsschichten ansprechen.
„Seit elf mal elf Jahren steht die Prinzen‑Garde für Leidenschaft, Gemeinschaft und Tradition. Wir pflegen unser Brauchtum, geben die Begeisterung aber auch an die nächste Generation weiter,“ sagte Marcus Gottschalk.
Ticketpreis und Zielgruppe
Der Eintrittspreis für den „GardeRausch“ beträgt nach Angaben der Prinzen‑Garde 46 Euro. In der Ankündigung hieß es, das Konzept richte sich bewusst an „Jung und Alt“: Neben den Liveacts seien Partyklassiker mit Live‑Saxofon und Gesang geplant, um ein gemischtes Publikum anzusprechen.
Weitere Pläne: Manöverfahrt nach Berlin
Neben dem neuen Partyformat kündigte die Prinzen‑Garde zudem eine mehrtägige Manöverfahrt nach Berlin an, die Anfang Juni stattfinden soll. Das Korps plant, dort mit klingendem Spiel durch die Stadt zu ziehen und den Regimentsbischof, Erzbischof Heiner Koch, zu besuchen. Die Prinzen‑Garde erklärte, man wolle „Berlin in Weiß‑Rot tauchen“ und das Gemeinschaftsgefühl der Korps damit stärken.
Zur Premiere des „GardeRausch“ nannte die Gesellschaft Datum, Ort, Line‑up und den Ticketpreis.