Das Queer Lindy Festival Cologne endete am 25. Oktober nach drei Tagen mit einem Programm aus Kursen, Partys und einer Ausstellung im Bürgerhaus Kalk (Kalk‑Mülheimer Straße 58). Die Veranstalter*innen verfolgten laut Programm zwei zentrale Ziele: einen geschützten Raum für queere Tänzerinnen und Tänzer anzubieten und zugleich die lokale Szene sicherer zu machen.
Konzept und Angebot
Das Festival setzte auf kleine Kursgrößen und niedrigschwellige Angebote: Die Workshops wurden in Klassen mit maximal 15 bis 20 Paaren angeboten. Für Einsteigerinnen und Einsteiger standen sogenannte Taxi Dancers bereit, die beim Tanzen unterstützten. Außerdem waren ein Care Team und ein eigenes TINA*‑Meet‑up Teil des Programms, um Teilnehmende zu begleiten und Konflikte zu vermeiden.
- Datum: bis 25. Oktober 2026
- Ort: Bürgerhaus Kalk, Kalk‑Mülheimer Straße 58, Köln
- Festivaltickets: ab 170 Euro (inklusive aller Workshops)
- Partytickets: ab 22 Euro
Schwerpunkt: Geschichte und Erinnerung
Das Festival richtete den Blick auf die historische Herkunft des Lindy Hop in den 1920er‑ und 1930er‑Jahren in Harlem und betonte die Verbindungen zur Schwarzen Community. Eine Ausstellung erinnerte an queere Tänzerinnen und Tänzer jener Zeit; zudem spielte das musikalische Programm Stücke queerer Schwarzer Künstlerinnen und Künstler. Nach Angaben der Veranstalter*innen sind die Kursstufen nach Billy Strayhorn benannt, dessen Songs im Programm eine besondere Rolle einnehmen.
Zugänglichkeit und Hinweise
Die Veranstalter*innen hoben hervor, dass die Partys am Freitag und Sonntag ausschließlich queeren und questioning Menschen vorbehalten waren; am Samstag waren auch Allies willkommen. Informationen zu Tickets und Tagesprogrammen waren über die Festivalwebseite und den Ticketshop abrufbar.
Weitere Hinweise zum Festival, zu Preisen und zur Anreise wurden von den Veranstalter*innen auf der Webseite und über soziale Medien kommuniziert.