Die US‑Band Korn hat am Mittwochabend in der Lanxess Arena in Köln ein knapp 90 Minuten langes Konzert vor einem weitgehend ausverkauften Haus gespielt. Demnach betrug die Zuschauerzahl mehr als 15.000; die Ränge waren bis in die oberen Bereiche gefüllt.
Vorprogramm und Stimmung
Als Vorband standen die Briten Architects auf der Bühne. Nach einem Industrial‑Set des Duos Youth Code übernahmen Architects das Einheizer‑Set mit Stücken vom aktuellen Album „The Sky, the Earth and All Between“ sowie Titeln der jüngeren Alben. Der Bericht stellt fest, dass die Band die Menge in Bewegung brachte und Sänger Sam Carter an diesem Abend wieder deutlich souveräner wirkte.
- Ort: Lanxess Arena, Köln‑Deutz
- Publikum: Mehr als 15.000 Besucher, viele Plätze besetzt bis in die Ränge
- Vorprogramm: Youth Code (Industrial‑Duo), anschließend Architects
Das Korn‑Set
Korn eröffneten das Hauptprogramm mit dem Intro und setzten mit „It's On“ von „Follow the Leader“ einen frühen Impuls. Auf das Stück folgten weitere bekannte Songs wie „Here to Stay“. Demnach wirkten einige Nummern für das Tempo etwas gedrosselt, im weiteren Verlauf passte die Dynamik jedoch deutlich besser zur Bühne und zum Publikum. Die Band spielte ein rund 90 Minuten umfassendes Set, das sowohl ältere Klassiker als auch neuere Nummern berücksichtigte. Optisch begleitete eine aufwändige Lichtshow mit beweglichen Elementen und Videoleinwänden den Auftritt.
„Tiktok sei Dank“ — so kommentiert der Bericht, wie ein jüngeres Publikum die Band wiederentdeckt habe.
Der Bericht erwähnt zudem Beobachtungen zur Bühnenshow: Die beiden Gitarristen, Head und Munky, zeigten sich agil, und Sänger Jonathan Davis lieferte stimmlich über die Länge des Sets eine solide Performance, obwohl ihm zwischen den Songs offenbar ein kleines Atemgerät zur Verfügung stand. Insgesamt entstand laut Bericht der Eindruck, dass Korn von einer jüngeren Zielgruppe ebenso getragen werden wie von langjährigen Fans.
Einordnung
Der Abend in der Lanxess Arena wurde im Bericht als Beispiel für die anhaltende Popularität der Band gewertet, die sich nach mehr als drei Jahrzehnten eine breite Fangemeinde bewahrt hat. Die Beobachtung, dass Korn heute auch deutlich jüngere Konzertbesucher anziehen, wird mit dem Hinweis auf die Rolle sozialer Medien kommentiert.