Beim Bundesliga‑Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 am Samstag kam es in der 37. Minute zu einem schweren Kopfzusammenstoß, bei dem zwei Schalker Spieler blutend zu Boden gingen. Der Verein aus Gelsenkirchen veröffentlichte am Sonntag Diagnosen zu den Verletzungen von Robin Gosens und Soufiane El‑Faouzi.
Diagnosen und Erstversorgung
Gosens erlitt nach Vereinsangaben zwei Platzwunden an der Stirn, die jeweils mit mehreren Stichen genäht werden mussten. El‑Faouzi zog sich ebenfalls eine Stirnwunde zu und einen Nasenbeinbruch. Beide Spieler wurden noch im Stadion von den Mannschaftsärzten beider Klubs behandelt, danach zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen gebracht.
- Robin Gosens: zwei Platzwunden an der Stirn, genäht.
- Soufiane El‑Faouzi: Stirnwunde (genäht) und Nasenbeinbruch.
Schalke stellte zugleich klar, dass schwerwiegendere Verletzungen zunächst nicht vermeldet wurden. Der Klub erklärte, beide Spieler seien nach dem Spiel ansprechbar und gehfähig gewesen. Über einen Zeitpunkt für eine mögliche Rückkehr ins Mannschaftstraining wolle der Verein individuell entscheiden.
Kontext und unmittelbare Folgen
Die Szene war beim Hochsteigen nach einem Zweikampf entstanden, nachdem Kölns Malek El Mala nach Angaben aus der Spielbeobachtung leicht geschubst hatte. Beide Schalker Spieler mussten mit Kopfverbänden und gestützt vom Betreuerteam das Spielfeld verlassen. El Mala entschuldigte sich nach der Partie für seinen Anteil an dem Zusammenstoß.
| Spiel | Minute | Betroffene Spieler | Diagnose |
|---|---|---|---|
| 1. FC Köln – FC Schalke 04 | 37. | Robin Gosens | zwei Platzwunden an der Stirn (genäht) |
| 1. FC Köln – FC Schalke 04 | 37. | Soufiane El‑Faouzi | Stirnwunde (genäht) und Nasenbeinbruch |
Ob Gosens und El‑Faouzi bereits im DFB‑Pokalspiel des FC Schalke 04 gegen Dynamo Dresden am kommenden Mittwoch um 18 Uhr einsatzfähig sind, ließ der Verein offen. Schalke kündigte an, die Rückkehr beider Profis individuell zu beurteilen.
Die Partie endete 0:0; der schwere Zusammenstoß überschattete das Spielgeschehen und zog unmittelbar medizinische Betreuung auf dem Spielfeld nach sich.