Der Kölner Weihnachtscircus verlegt seine Spielstätte für die kommende Saison an einen neuen Standort in Köln‑Mülheim. Die 11. Ausgabe des Traditionszirkus, die vom 27. November 2026 bis zum 3. Januar 2027 geplant ist, findet nicht mehr wie seit 2015 am Messekreisel an der Zoobrücke statt, sondern auf der Peter‑Huppertz‑Straße im Schanzenviertel.
Grund: Reparaturarbeiten an der Zoobrücke
Hintergrund für den Umzug sind umfangreiche Bauarbeiten an den Auf‑ und Abfahrtsrampen der Zoobrücke. Der Stadtrat hatte Anfang Oktober den Einbau von Unterstützungskonstruktionen beschlossen; die Arbeiten sollen rund 18 Monate dauern und wurden mit etwa 25 Millionen Euro beziffert. Weil die Maßnahmen unterhalb der Fahrbahn ausgeführt werden, bleibt der bisherige Platz am Messekreisel mindestens für zwei Spielzeiten nicht nutzbar.
Die Produzenten des Weihnachtscircus, Katja und Ilja Smitt, erhielten die Nachricht von der Stadt mitten in den Vorbereitungen. Ilja Smitt beschreibt die Reaktion auf den Ortwechsel und die Chancen des neuen Geländes:
„Als klar wurde, dass wir wegen der Bauarbeiten umziehen müssen, war das erst einmal ein Schreck für uns. Aber als wir den neuen Spielort zum ersten Mal sahen, verwandelte sich die anfängliche Sorge schnell in Vorfreude. Der Standort eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, eine stimmungsvolle Weihnachtswelt entstehen zu lassen. Unsere Gäste werden schon beim Betreten des Geländes spüren, dass hier ein besonderes Erlebnis beginnt.“
Neuer Standort und Umgebung
Der neue Standort liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Veranstaltungsorten wie dem Palladium und dem E‑Werk. Die Organisatoren sprechen von einer „weitläufigen Zirkusstadt“ mit Zeltpalast und Foyerbereichen, die auf dem Gelände errichtet werden soll.
- Datum der Shows: 27. November 2026 bis 3. Januar 2027
- Neuer Standort: Peter‑Huppertz‑Straße, Schanzenviertel (Köln‑Mülheim)
- Grund: Bauliche Unterstützungskonstruktionen an den Rampen der Zoobrücke, Bauzeit rund 18 Monate
- Kosten der Brückenarbeiten: rund 25 Millionen Euro (Stadtangabe)
Die Stadt hatte angekündigt, dass es für den Verkehr kaum Einschränkungen geben werde, da die Arbeiten unterhalb der Fahrbahn erfolgen sollen. Für Anwohner und Besucher des Schanzenviertels bedeutet die Verlagerung des Weihnachtscircus zusätzliche Veranstaltungen und Aufbauarbeiten in der Vorweihnachtszeit; Veranstalter und Stadt stehen in den kommenden Wochen für Detailabstimmungen zu Logistik, Zufahrten und Besucherführung.
Weitere Informationen zu Karten, Programm und Zugang zum Gelände gaben die Produzenten in ihrer Ankündigung in den vergangenen Tagen bekannt; konkrete Ablaufpläne für den neuen Standort sollen in den kommenden Wochen folgen.