In Nippes ist ein neuer Schulstandort geplant: Auf einem rund 10.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Neusser Straße, unmittelbar neben dem Bezirksrathaus Nippes, wollen die RBL RheinBauLand AG und ihr Projektpartner Indigo Invest ein modernes dreizügiges Gymnasium errichten. Das berichtete das Fachportal DEAL.
„Mit der Realisierung des neuen Gymnasiums schaffen wir dringend benötigte Schulplätze für Nippes. Zugleich zeigen wir, wie sich bislang gewerblich genutzte Flächen ressourcenschonend für neue Aufgaben nutzen lassen“ — Holger Coers, Vorstand der RBL RheinBauLand AG
Der Neubau soll Raum für mehr als 800 Schülerinnen und Schüler bieten. Geplant sind neben dem Schulgebäude eine Sporthalle sowie hochwertige Außenanlagen. Nachhaltige Elemente wie begrünte Dachflächen und Photovoltaikanlagen sind Teil der Planung.
Projektpartner, Zeitplan und Nutzung
Der Projektentwickler RBL übernimmt die Entwicklung, Indigo Invest tritt als künftiger Vermieter auf. Für die bauliche Ausführung ist Goldbeck West vorgesehen; die architektonische Planung stammt vom Kölner Büro ASTOC. Grundlage des Vorhabens ist ein langfristiger Mietvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren.
- Grundstück: rund 10.500 Quadratmeter, bislang gewerbliche Nutzung (u. a. ehemaliges Autohaus)
- Schultyp: dreizügiges Gymnasium für mehr als 800 Schülerinnen und Schüler
- Ausstattung: Schulgebäude, Sporthalle, hochwertige Außenanlagen
- Nachhaltigkeit: begrünte Dächer, Photovoltaik
- Partner: RBL RheinBauLand AG (Projektentwicklung), Indigo Invest (Vermieter), Goldbeck West (Bau), ASTOC (Architektur)
- Vertrag: 30 Jahre Mietvertrag
- Zeithorizont: Baubeginn geplant für 2028; Betrieb spätestens ab 2031
Vorgeschichte und Zusammenhang
Das neue Gebäude ist als dauerhafter Standort geplant, der den bisherigen Interimsstandort im Toni‑Steingass‑Park ablösen soll. Das Areal an der Neusser Straße war bislang gewerblich genutzt; durch die Neunutzung sollen zusätzlich benötigte Schulplätze in Nippes geschaffen werden.
Nach Angaben der Projektpartner soll das Vorhaben nicht nur zusätzliche Plätze schaffen, sondern auch zeigen, wie innerstädtische Gewerbeflächen ressourcenschonend für öffentliche Infrastruktur umgewidmet werden können. Die weitere Umsetzung erfolgt gemäß den Angaben in enger Zusammenarbeit zwischen RBL und Indigo Invest.