In Köln ist mit dem Recovery College Cologne (RCC) ein neues Angebot für Bildung und Austausch rund um psychische Gesundheit an den Start gegangen. Träger ist der Kölner Verein für Rehabilitation. Die Veranstaltungsstruktur entsteht in Kooperation mit der Volkshochschule Köln sowie der Kämpgen‑ und der Eckhard Busch Stiftung.
Angebot und Zielgruppe
Das RCC richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Vermittelt werden Themen wie Resilienz, Kreativität und Achtsamkeit. Die Kurse sind als niedrigschwellige Bildungsangebote konzipiert und finden außerhalb des klassischen Rahmens psychiatrischer Einrichtungen statt.
- Kurse zu seelischer Gesundheit für die breite Öffentlichkeit
- Leitung durch Teams aus Betroffenen mit eigener Erfahrung und Fachkräften
- Kooperation mit Volkshochschule Köln und Stiftungen
Ein zentrales Merkmal des Konzepts ist die gemeinsame Leitung der Veranstaltungen durch Personen mit eigener Erfahrung und Fachleute aus der Praxis. Durch diese Kombination von Erfahrungswissen und wissenschaftlich fundierten Methoden soll die Selbstwirksamkeit und das psychische Wohlbefinden der Teilnehmenden gestärkt werden.
Hintergrund und Begleitung
Recovery Colleges sind ein internationales Konzept; nach Angaben der Initiatoren existieren weltweit bereits rund 240 solcher Einrichtungen. Für Köln entsteht damit eine zusätzliche, verlässliche Anlaufstelle für Beratungs‑ und Bildungsangebote im Bereich der psychischen Gesundheit.
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom LVR‑Institut für Versorgungsforschung. Die Begleitung soll dazu dienen, die Wirksamkeit und die Effekte der Angebote kontinuierlich zu prüfen.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung stehen auf der Webseite des Recovery College Cologne zur Verfügung: www.recovery-college-cologne.de.