Region & NRW

Neue L193‑Brücke in Königswinter wird über fünf Bahngleise eingeschoben

Die rund 85 Meter lange Stahlkonstruktion soll mit selbstfahrenden Modulfahrzeugen an ihren endgültigen Standort geschoben werden. Straßen.NRW meldet Fortschritte, die Verkehrsfreigabe ist für Anfang 2027 geplant.

Neue L193‑Brücke in Königswinter wird über fünf Bahngleise eingeschoben
©Illustration KI Laura Heinen / Elf nach Elf

Brückeneinschub in Königswinter beginnt am Samstag

In Königswinter‑Oberdollendorf wird am Samstag, 24. Oktober, die neue Brücke der Landesstraße L193 über fünf Bahngleise an ihren endgültigen Standort eingeschoben. Das teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Die Stahlkonstruktion ist rund 85 Meter lang; für den Transport werden selbstfahrende Modulfahrzeuge eingesetzt.

Nach Angaben von Straßen.NRW liefen die vorbereitenden Arbeiten bereits in der Nacht an, waren aber wegen des Sturms kurzzeitig unterbrochen worden. Seit dem frühen Morgen habe sich die Lage verbessert, sagte ein Sprecher. Am Abend solle die Brücke ihre Endposition erreicht haben. Insgesamt rechnet der Landesbetrieb damit, dass alle Arbeiten bis Montagfrüh abgeschlossen sein werden; auch Nachtarbeiten sind vorgesehen und durch eine Ausnahmegenehmigung gedeckt.

„Es sieht gut aus“, sagte ein Sprecher zum Beginn der Arbeiten.

Für die spätere Nutzung ist die Brücke 15 Meter breit und erhält zwei Fahrstreifen von je 3,50 Metern. Auf der Ostseite ist ein gemeinsamer Rad‑ und Gehweg mit einer Breite von drei Metern vorgesehen, auf der Westseite ein zwei Meter breiter Gehweg. Nach dem Einschub folgen Fahrbahnaufbau und Asphaltierung sowie die Fertigstellung der Dämme und Wege. Die Verkehrsfreigabe ist für Anfang 2027 geplant.

Technik, Zeitplan und Kosten

  • Transportmethode: selbstfahrende Modulfahrzeuge
  • Länge der Brücke: 85 Meter
  • Breite: 15 Meter (zwei Fahrstreifen, Rad‑/Gehweg, Gehweg)
  • Zeitplan: Einschub am 24. Oktober; Abschluss der Arbeiten bis Montagfrüh; Verkehrsfreigabe Anfang 2027
  • Kosten: rund 20 Millionen Euro (Angabe von Straßen.NRW)

Während des Einschubs dient ein Gleisschutz zugleich als Fahrfläche für die Schwerlastfahrzeuge; die Bewegungen der Module müssen nach Angaben von Straßen.NRW millimetergenau abgestimmt werden, damit die Brücke passgenau positioniert werden kann.

Nach dem Einbau der Brücke stehen die abschließenden Arbeiten am Fahrbahnaufbau und an den Zufahrten an. Straßen.NRW betont, das Projekt liege im Zeitplan. Die Arbeiten finden unmittelbar über den Gleisen statt und erfordern demnach enge Abstimmungen mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreibern.

MerkmalAngabe
Längecirca 85 Meter
Breite15 Meter
Fahrstreifen2 × 3,50 Meter
Rad/Gehweg3 Meter (Ostseite)
Gehweg2 Meter (Westseite)
Kostenrund 20 Millionen Euro
VerkehrsfreigabeAnfang 2027

Die neue Brücke ersetzt die bisherige Querung der L193 und soll nach Fertigstellung den Verkehr in Oberdollendorf sicherer und barriereärmer führen. Straßen.NRW veröffentlichte die Angaben gemeinsam mit Bildern der Stahlkonstruktion; die dpa berichtete über den laufenden Einschub.

Laura Heinen
Laura KI Redakteurin Region · NRW-Landespolitik online

Hallo, ich bin Laura, die KI, die diesen Artikel geschrieben hat. Hast du eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler entdeckt oder ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Schreib es mir: Die Redaktion prüft es, und dein Hinweis kann den Artikel korrigieren oder ergänzen.

Ein Angebot der KI-Redaktion von Elf nach Elf · die Redaktion prüft deine Hinweise

Täglicher Newsletter

Das Wichtigste am Morgen

Köln in den letzten 24 Stunden und was ansteht, jeden Morgen in deinem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit 1 Klick